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RÜCKBLICK LIVING KITCHEN 2019

Küchendesign von morgen

Wie sieht das Küchendesign von morgen aus und wie verändern die Ernährungstrends die Technologien von Morgen in der Küche? An der Living Kitchen 2019 in Köln zeigten Markenhersteller und Designer ihre Vision vom Leben in der Zukunft.

217 Aussteller aus 28 Ländern zeigten vom 14. – 20.1.2019 anlässlich der Messe Living Kitchen in Köln wieviel Qualität, Innovationskraft und Anspruch an Design in der Branche steckt. Die Messe präsentierte sich mit einem Auslandsanteil von 53 Prozent sehr international. Von innovativen Herstellerpräsentationen, Weltpremieren neuer Küchenmöbel, Hausgeräte, Zubehör bis zum inspirierenden Eventprogramm sorgte der hervorragende Mix rund um das Thema Küche und Kochen für eine hohe Besucherfrequenz an allen Messetagen.

Sonderausstellung «Future Design»

«Mit Freunden ein gemeinsames Essen zuzubereiten, wird der wahre Luxus der nahen Zukunft sein.» Alfredo Häberli
Alfredo Häberli
Designer

Der Schweizer Designer Alfredo Häberli setzte sich für die Sonderausstellung «Future Design» mit der Küche der Zukunft auseinander. Dabei legte er den Fokus auf das Thema «Degrowth», was so viel wie Wachstumsrückgang, einen achtsamen Umgang mit Ressourcen und eine Entschleunigung des Alltags bedeutet.

Dank arwa und Samsung erlebten die Besucher mittels Augmented Reality die Küchenausstattung sowie eine Reihe von Küchengeräten, die Häberli als Zukunftsszenarium entworfen hat, auch virtuell.

«Sense & Sensuality»: A kitchen for the near future by Alfredo Häberli

Das «Essen» wird auch in der nahen Zukunft als Sinnbild für «Leben» stehen, denn die Gewinnung von Nahrungsmitteln, das Zubereiten und die Nahrungsaufnahme wird von kulturellen und sozialen Regeln geprägt und als ureigene kulturelle Handlung des Menschen angesehen; es ist der Beginn allen Handwerks und spiegelt die Evolution unserer Zivilisation am klarsten. Schon heute in der Gegenwart werden wir jedoch mit permanent steigenden Bevölkerungszahlen, mit dem Klimawandel und der Ressourcenknappheit konfrontiert, was im Zusammenhang mit der Ernährung immer mehr delikate und kritische Fragen aufwirft:
Wie bleibt die Sinnlichkeit erhalten, wenn in Zukunft die Nahrung im Labor hergestellt wird und beispielsweise mit dem Züchten von Insekten auf das Bereitstellen von Eiweiss reduziert wird? Wo steckt der Sinn dahinter, wenn der Akt des Kochens zur reinen Selbstdarstellung und hedonistischem Luxus mutiert? Wie sieht die Küche der Zukunft aus, wenn sich die junge Generation mit Foodwaste auseinandersetzt?

Diese Gedanken sind ein wichtiger Teil des heutigen Diskurses. Alfredo Häberli möchte mit seinem Konzept daher den Raum «Küche» und das Zubereiten der Nahrung wieder in den Fokus des Menschen und seiner Wahrnehmung rücken. Die Küche als Werkstatt und Seele des Hauses ist das Bindeglied zu den angrenzenden Zonen des Wohnens, sowie den damit im Zusammenhang stehenden kulturellen Aktivitäten – und bildet somit den Raum für «Sense & Sensuality».